48 h in San Francisco – Meine Highlights

San Francisco ist einfach toll! Anders kann ich es einfach nicht sagen. Für mich war es zwar „nur“ ein 2-tägiger Zwischenstop, aber diese Stadt wenigstens einmal zu sehen war schon lange ein Wunsch von mir. Ich hatte schließlich schon so viel von San Francisco gehört.

Wenn man aber, so wie ich, nur knapp 2 Tage Zeit hat, dann muss man sich schon genau überlegen, was man sich alles ansehen kann und möchte.

Für mich standen natürlich einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten auf dem Plan.

San Francisco – Telegraph Hill und Coit Tower

Ok, zugegeben, der Coit Tower stand nicht wirklich auf meiner Liste der Sehenswürdigkeiten, die ich unbedingt sehen wollte, aber irgendwie hat es mich schon kurz nach meiner Ankunft in San Francisco dorthin verschlagen. Und manchmal sind die unerwarteten Dinge ja auch mit die schönsten, oder?

Der Tower steht auf einem Hügel, dem Telegraph Hill, und von hier hat man einen wirklich schönen Ausblick über die Stadt. Im Erdgeschoss kann man erst einmal die Wandbilder bewundern, die entlang des Rundgangs zu sehen sind, bevor man mit dem Fahrstuhl nach oben auf die Aussichtsplattform fahren kann. Der Aufzug kostet ca. 8,00 Dollar, aber die sind es meiner Meinung nach Wert.

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San Francisco von oben

Ich liebe es ja mir Städte von oben anzusehen und dafür eignet sich der Coit Tower wirklich optimal. Also, wenn du dir Städte auch so gern von oben ansiehst wie ich, dann kann ich dir den Coit Tower wirklich empfehlen. Zu den Twin Peaks habe ich es leider nicht geschafft, deswegen war der Tower für mich eine schöne Alternative.

Aber eins meiner Highlights kam dann tatsächlich als ich im Erdgeschoss aus der Tür trat und mir von der Waterfront, die nicht weit entfernt ist, die Klänge des weltberühmten „If you going to San Francisco…“ zu mir getrieben wurden. Das war soooo schön. Ich weiß auch nicht, irgendwie war ich darüber mega happy. Ich stand dann erstmal auf dem Platz vor dem Tower und lauschte der Musik.

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Die Skyline von San Francisco

San Francisco – Waterfront und Pier 39

Vom Coit Tower aus ist es dann auch nicht mehr sehr weit bis zum berühmten Pier 39. Pier 39 ist ein Teil der Fisherman’s Wharf im Norden von San Francisco und gleicht einem kleinen Rummel.

Hier gibt es Souveniers, Süßigkeiten und Seelöwen… jede Menge Seelöwen!

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Seelöwen am Pier 39
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Seelöwen am Pier 39

Ich glaube es gibt hier keine Tageszeit, zu der man die Seelöwen nicht sieht, daher sind sie einfach eine Attraktion, wie sie hier so in der Sonne liegen.

San Francisco – Eine Fahrt mit der Cable Car

Es gehört einfach zu einem Besuch in San Francisco dazu, finde ich. Eine Fahrt mit den Cable Cars. Auf den Strecken kann man zu- und aussteigen und sieht so auch einiges der Stadt, wenn man sich einfach bis zur Endstation fahren lässt. Die Endstationen sind besonders interessant, weil hier die Fahrzeuge gedreht werden und das sollte man sich zumindest einmal ansehen.

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Drehen der Cable Car an der Endstation
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Drehen der Cable Car an der Endstation

Tipp: Wenn möglich solltest du sehen, dass du in dem offen Bereich sitzt, dann kann man nämlich auch im Fahren Fotos machen.

San Francisco – Lombard Street

Eine weiteres „Must see“ laut aller Reiseführer ist die Lombard Street. Mit der Cable Car erreicht man diese auch ganz entspannt und problemlos. Die Lombard Street ist etwas besoneres durch ihre 8 Serpentinen.

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Lombard Street
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Lombard Street

Viele finden es witzig hier mit dem Auto nach unten zu fahren, so dass sich teilweise ganze Autokolonnen hier entlang wälzen. Ich persönlich finde es schöner die Straße zu Fuß nach unten zu laufen. Interessant ist es auf jeden Fall und man sollte zumindest einmal daran vorbei laufen, kostet ja nichts.

San Franciso – Die Painted Ladies

Die Painted Ladies sind Wohnhäuser aus der zweiten Hälfte die 19. Jahrhunderts im victorianischen Stil. Nun gibt es in San Francisco einige wunschöne alte Häuser, aber diese sieben Häuschen sind so berühmt wegen ihres wirklich wunderschönen Fotomotivs. Im Vordergund stehen die Painted Ladies und im Hintergrund sieht man die Skyline von San Francisco. Einfach traumhaft.

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Painted Ladies und die Skyline von San Francisco

Ich war relativ früh dort und die ganze Atmosphäre war unglaublich entspannt und friedlich. So konnte ich die frühen Morgenstunden so richtig genießen.

San Francisco – Die Golden Gate Bridge

Natürlich darf sie nicht fehlen bei einem Besuch in San Francisco! Die Golden Gate Bridge! Um ehrlich zu sein war die „Red Lady in Steel“ wie die Golden Gate Bridge auch genannt wird der Grund warum ich unbedingt nach San Francisco wollte. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und auf der ganzen Welt berühmt. Und sie ist einfach wunderwunderschön!

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Die Golden Gate Bridge

Ich habe mir ziemlich lange Gedanken darüber gemacht, wie ich meinen Besuch dort am Besten gestalten sollte und so war nach einiger Recherche für mich klar, dass ich die Brücke mit dem Rad erkunden wollte. Irgendwie hat mich der Gedanke trotz der vielen Hügel gereizt.

Vor Ort habe ich dann das Angebot „Bike the Bridge, retourn with the Ferry“ wahrgenommen. Im Mietpreis des Fahrrads war somit auch gleich noch ein Fährticket mit dabei die mich von Sausalito wieder zurück nach San Francisco gebacht hat.

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Die Golden Gate Bridge

Mit einem Plan für die Radtour bewaffnet schwang ich mich also voll motiviert auf mein E-Bike (jaaaa, ich habe mirt ein E-Bike gegönnt, weil ich ein totaler Anti-Sportler bin ^^). Offensichtlich ist das Rad aber auch sehr beliebt, denn die Wege waren wirklich gut besucht. Es ist aber auch wirklich eine schöne Sache so gemütlich mit dem Fahrrad die Strandpromenade entlang zu fahren und durch die Motorunterstützung waren für mich auch die Steigungen zu meistern.

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Die Golden Gate Bridge

Das Stück zu den Aussichtspunkten ist allerdings schon heftig und da habe ich mir dann tatsächlich ein Sauerstoffzelt gewünscht, so aus der Puste war ich da. Aber der Blick entschädigt einfach alles, findest du nicht? Vom berühmten Nebel war an diesem Tag auch weit und breit nichts zu sehen.

Es war genau dieser Ausblick, den ich mir immer gewünscht hatte, wenn ich an San Francisco gedacht habe. Ich hätte Stunden dort verbringen können… ok, hab ich auch. Und das Grinsen ging garnichtmehr aus dem Gesicht.

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Fräulein Grinsebär

Zurück ging es dann, wie gesagt, mit der Fähre von Sausalito nach San Francisco. Super entspannt und so hat man auch noch einen sehr schönen Blick auf die Skyline der Stadt.

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Skyline von San Francisco

San Francisco – Alcatraz

Die Gefängnisinsel Alcatraz ist wohl auch eines der Sehenswürdigkeiten, die man sehen sollte. Aus Zeitgründen bin ich allerdings nur daran vorbei gefahren. Mit der Fähre kommt man ziemlich nahe daran vorbei und für mich war das auch vollkommen ausreichend.

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Alcatraz

San Francisco – Sonnenuntergang am Strand

Meine letzte Station an diesem Tag war der Strand. Das Fahrrad war schließlich für den ganzen Tag gemietet und ich hatte noch etwas Zeit, also bin ich noch einmal zum Strand gefahren um mir dort den Sonnenuntergang anzusehen. Eine meiner besten Ideen.

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Mein Fahrrad für einen Tag

Viel los war zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr und das einzige was mir in diesem Moment gefehlt hat war ein kühles Getränk, aber man kann eben nicht alles haben.

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Sonnenuntergang
Wie du siehst kann man selbst in zwei Tagen eine Menge erleben in San Francisco. Warst du schon einmal in San Francisco? Was hast du vielleicht noch andere Anregungen, was man sich dort ansehen kann? Ich freue mich über deinen Kommentar.

 

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4 Comments

  • Vielen Dank für deine Inspirationen ! Für mich gehts demnächst nach San Francisco und da kommt mir dein Reisebericht gerade recht um meinen Aufenthalt zu planen 🙂
    LG Vero

    • Hallo Vero!
      Freut mich wenn ich dir ein bisschen Inspiration geben konnte.
      Und viel Spaß in dieser großartigen Stadt 🙂

      LG Kerstin

  • Wow, da hast Du ja einiges in Deinen 2 Tagen gesehen. Dürfte auch nicht allzu stressig gewesen sein, wenn ich mir das so ansehe. Respekt, dass Du mit dem Rad rauf zum Vista Point gefahren bist ! Ich bin mim Auto hingefahren 🙂 Übrigens heisst der kleine Ort nebenan Sausalito, ohne „s“ am Ende 😉

    Liebe Grüße, Schwerti

    • Ich habe mir einfach keinen Stress gemacht und versucht es „ruhig“ angehen zu lassen. Wenn ich etwas nicht gesehen habe, dann habe ich es eben nicht gesehen. Das ist nur ein Grund nochmal dorthin zu fliegen
      Mit dem Rad war trotz der Motorunterstützung auch wirklich noch ansprengend (hätte ich nicht gedacht) und ich habe im wahrsten Sinne des Wortes aus dem letzten Loch gepfiffen ^^ Aber was soll man machen, wenn man kein Auto hat und umbedingt da hin möchte

      Rechtschreibfehler wurde behoben ^^ Danke für den Hinweis, da waren die Finger etwas übereifrig und schneller als das Hirn

      LG Kerstin

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