Von Yulara (Ayers Rock) aus ging es in der nächsten Etappe zum Kings Canyon. 

Mit dem Bus traten wir an diesem Tag endgültig unsere Fahrt auf dem Stuart Highway durch das rote Zentrum an.
 
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Der Kings Canyon

Die teils senkrecht abstürzenden Sandsteinschluchten des Kings Canyon im Watarrka National Park können weit über 200 m tief sein. In der schattigen Schlucht, sammelt sich Feuchtigkeit, daher findet man hier auch Palmen und Baumfarne. Ist also etwas für Natur-Fans.
Wir hatten sogar einen besonders feuchten Eindruck von dem Canyon, da das wirklich der einzige Tag der Reise war, an dem es in strömen geregnet hat… (und ich dachte das rote Zentrum wäre trocken). In Melbourne hatten wir zwar auch etwas Regen, aber kein Vergleich zu dem was an diesem Tag runter kam…
Wenn man sich die einzigartige Flora ansehen will, ist der Kings Creek Walk genau richtig. Hierbei spaziert man gemütlich durch die Schlucht und kann sich die vielfältigen Pflanzen ansehen.

 
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Kings Canyon

Anstrengender, aber landschaftlich spektakulärer soll der Kings Canyon Walk sein. Der Rundwanderweg bietet immer wieder schöne Ausblicke. Auf diesem Weg erreicht man auch den Garden of Eden, eine üppig-grüne Oase an einem Bachlauf in einer Nebenschlucht des Kings Canyon. Eigentlich wollten wir genau diesen Weg gehen, aber aufgrund des starken Regens hat unsere Reiseleitung das lieber abgesagt, bevor wir irgendwo von den Wassermassen eingeschlossen werden.

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Wasserfall im Kings Canyon

So hatten wir zumindest einen Wasserfall zu bestaunen, den es sonst nicht gibt.

Das Red Centre

Auf dem Weg zum Kings Canyon gab es allerdings auch noch einiges zu sehen.
Irgendwann zwischen Yulara und dem Kings Canyon taucht aus der Ebene ein riesiger Tafelberg, der Mount Connor, auf, der sogar manchmal fälschlicherweise für den Uluru gehalten wird (ist mir persönlich zwar unerklärlich, aber naja…).
Der Mt. Connor ist das 1 Mrd. Jahre alte Relikt einer Gebirgskette, die sich hier einst erhob. Trotz der 3 km Länge und 1,2 km Breite sowie einer Höhe von ca. 290 m über der Ebene ist der Mt. Connor eher eine Randerscheinung was das touristische Interesse angeht.
Ich fand ihn ja toll. Schon interessant wie viele verschiedene Arten von Felsen es im australischen Zentrum gibt.

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Mt. Connor

Von einer Erhebung am Rande des Stuart Highway aus hat man einen guten Blick auf den Tafelberg. Läuft man die Erhebung noch ein Stückchen weiter nach oben, dann erstreckt sich auf der anderen Seite ein Salzsee.

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Salzsee im Roten Zentrum Australiens

Was mich hier besonders fasziniert hat war diese Farbintensität. Der rote Sand und dazu die grünen Sträucher und kleine weiße Büsche.

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Farbenspiel; im Hintergrund Mt. Connor

Und dann hatten wir bei einem Tankstopp sogar noch einen kleinen Besucher zu bewundern 🙂

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Echse im Red Centre

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