Nach 3 wunderbaren Tagen in Sydney, ging es auch schon wieder weiter. Also bestiegen wir das nächste Flugzeug um das nächste Highlight der Tour in Angriff zu nehmen.
Langsam wurde das mit den Zeitverschiebungen echt kompliziert…. Uhr vor, Uhr zurück…
 
Von Sydney aus ging es zum Uluru (Ayers Rock)!
Die Flugzeit beträgt ca. 3 h 30 min und war damit der längste der Inlandsflüge, die wir gemacht haben.
 
Der Uluru ist 348 m hoch und hat einen Umfang von 9,4 km. Er ist damit höher als der Eiffelturm oder das Chrysler Building.
Wie ein Magnet zieht dieser Monolith im Red Centre die Besucher des 5ten Kontinents an. Wer in Australien ist, der sollte sich diesen Anblick nicht entgehen lassen.
 
Ganz in der Nähe befindet sich der kleine Flughafen auf dem wir landeten, so hatten wir sogar schon aus der Luft einen ersten Blick auf den Uluru. Ich glaube das Flugzeug hat ein bisschen Schlagseite bekommen, weil jeder wenigstens einen kurzen Blick erhaschen wollte.
 
Vom Flughafen ging es nach Yulara, eine Hotel-/Campinganlage die eigens für die Besuchermassen gebaut wurde (nehme ich an). Dementsprechend sind hier natürlich auch die Preise…
 
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Ayers Rock

 
Aus der Ferne wirkt die Oberfläche recht gleichmäßig und glatt, aber je näher man kommt umso  mehr erkennt man die eine „blätterteigähnliche“ Erosionsformen, die durch Abschuppung oder Abschieferung entstanden sind.
Die markante (bekannte) rostrote Farbe erhielt der Ayers Rock (und auch alle anderen Felsformationen im Red Centre) durch die Oxidation des im Gestein enthaltenen Eisens.
 
Je nach Lichteinfall wirken die Felsen anders.
 
Einen wirklich guten Eindruck von der Größe des Monolithen erhält man bei einer Wanderung rund um den Uluru. Wer nicht ganz so viel Zeit hat, der kann auch auf der Asphaltstraße um den Berg herum fahren und von verschiedenen Haltepunkten aus kleinere Spaziergänge machen. Lohnen tut sich in jedem Fall beides!
 
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Man kann den Fels auch besteigen, aber wer den Willen und den Geist der Aboriginal People respektiert, der sollte besser davon Abstand nehmen. Außerdem ist der Aufstieg nicht gerade ungefährlich und deswegen auch häufiger gesperrt.
 
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Zu den wohl eindrucksvollsten Erlebnissen gehört aber das Wechselspiel des Lichtes bei Sonnenauf- bzw. -untergang, das die Felsen in den unterschiedlichsten Farben leuchten lässt.
 
Beim Sonnenuntergang hatten wir leider etwas Pech. Dicke Regenwolken haben sich hier vor die Sonne geschoben, so dass der Fels eher braun wirkte und uns sein Strahlen nicht wirklich zeigen konnte (siehe Bild ganz oben).
 
Für den Sonnenaufgang mussten wir dann richtig früh raus. Um 4:00 Uhr war an diesem Tag die Nacht vorbei, doch für diesen Anblick wäre ich sogar noch früher aufgestanden.
Nachdem wir uns positioniert hatten schob sich die Sonne langsam über den Horizont und tauchte den Monolithen in seine vielen Farben.
 
Jeder sollte das einmal erlebt haben!
 
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Ayers Rock bei Sonnenaufgang

 

Die Kata Tjuta (The Olgas)

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Kata Tjuta

Eine weitere Felsformation ganz in der Nähe des Uluru sind die Kata Tjuta (The Olgas), die zwar vermutlich weniger bekannt, aber mindestens genauso beeindruckend sind wie der weltberühmte Ayers Rock.

Der höchste Berg ist mit 1072 m der „Mount Olga“.
Wie der Uluru gelten auch die Kata Tjuta den Aboriginal-Stämmen als heilig.
 
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Wer die Kata Tjuta näher kennenlernen  will, der sollte dies zu Fuß machen. Von einem Parkplatz im Westen der Felsformation führt eine sehr schöne Wanderung über den Karingana Lookout zum Valley of Winds (in dem übrigens während unserer Wanderung nicht ein Lüftchen wehte…).
 
Wenn man da so durchwandert kommt man sich ziemlich klein vor…
 
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Auch die Olgas erscheinen je nach Licht ein den unterschiedlichsten Farben.
 
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Kata Tjuta von der Aussichtsplattform

 
 
Nach einem spektakulären Sonnenaufgang am Ayers Rock  verließen wir schließlich den Uluru-Kata Tjuta Nationalpark in Richtung Norden. Den nächsten Abschnitt der Tour wurde dem Bus zurücklegen.

Es ging über den Stuart-Highway in 6 Tagen bis nach Darwin. Ca. 2.200 km einmal quer durch das Northern Territory.

Auf dem Weg dorthin gab es viel zu sehen, auch wenn man es vielleicht nicht glaubt. Die erste Etappe führte uns zum Kings Canyon… (und damit geht es dann beim nächsten Mal weiter :-))

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