Auckland – Die Stadt der Segel

Karte AucklandWährend meiner Reise durch Neuseeland war ich insgesamt 3 Mal in Auckland. Zum ersten Mal an meinem Ankunftstag, das zweite Mal auf der Durchreise vom Norden in den Süden der Nordinsel und ein letztes Mal nach Ende meiner Rundreise.

Auckland wird auch gerne die „Stadt der Segel“ genannt, da eines der liebsten Hobbys der Neuseeländer das Segeln ist und sich in den Gewässern um Auckland jede Menge Segelboot tummeln.

Auckland ist die größte Stadt Neuseelands. Knapp 1,5 Mio. Einwohner leben hier.  Ich finde es ist wirklich ein guter Einstieg in Neuseeland. Hier gibt es so viel zu erleben und ich hätte locker noch ein paar Tage länger dort bleiben können. Aber so hatte ich die Qual der Wahl, was ich gerne unternehmen wollte.

Für was ich mich entschieden habe möchte ich euch hier erzählen.

Auckland – Der Sky Tower

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Sky Tower

Ich liebe es ja Städte von oben zu sehen und zu fotografieren. Und wo ginge es das besser als vom höchsten Gebäude der südlichen Hemisphäre? Der Sky Tower ist 328 Meter hoch und ragt damit unübersehbar über der Stadt auf. Der Blick von der Aussichtsplattform ist einfach gigantisch und hat meine Neuseelandreise schon mit einem Highlight beginnen lassen. Besonders schön ist es natürlich, wenn man hier oben den Sonnenuntergang miterleben kann und nach und nach die Lichter der Stadt erwachen.

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Auckland von oben

Außerdem kann man hier im Orbit Restaurant wirklich sehr lecker essen, und das mit diesem wunderschönen Ausblick!

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Auckland von oben

Auckland – Flanieren am Hafen

An den Piers gibt es eine ganze Fülle an Restaurants in denen man gemütlich essen kann, während man entspannt auf den Hafen blickt. Generell fand ich die Atmosphäre dort sehr entspannt. Es gab mehrere Möglichkeiten einfach in der Sonne zu sitzen und den wirklich talentierten Straßenkünstlern zuzuhören.

Im Hafengebäude kann man aber auch viele verschiedene Touren buchen oder sich die Tickets für die Fähren zu den Hauraki Gulf Islands (z.B. Waiheke-Island, Rangitoto Island, etc.) kaufen.

Auckland – Whale & Dolphin Safari

Delphin
Common Dolphin

Die Gewässer um Auckland bieten vielen verschiedenen Meeressäugern eine Heimat. Wer die Zeit hat, der sollte auf jeden Fall die Whale & Dolphin Safari mitmachen. Die Tour führt 4,5 Stunden durch den Hautaki Gulf vor Auckland. Tatsächlich haben wir schon nach kürzester Zeit die ersten Delphine gesehen, die sich einen Spaß daraus gemacht haben mit unserem Katamaran um die Wette zu schwimmen. Für mich war es das erste Mal, dass ich Delphine so nahe gesehen habe und ich habe mich so gefreut. Schon allein dafür hatte sich der Trip gelohnt.

Aber eigentlich habe ich die Tour gebucht, weil ich Wale sehen wollte. Bisher war mir das immer verwehrt geblieben, doch jetzt sollte es endlich einmal nicht in einer Enttäuschung enden. Die Bootstour ging recht weit aufs Meer hinaus und schließlich waren sie da. Wale! Um genauer zu sein Brydewale. Ich hatte auf einen Wal gehofft, bekommen habe ich dann gleich fünf (!) Das hätte ich mir nicht träumen lassen. Plötzlich waren sie überall um unser Boot herum.

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Brydewal

Ich habe die Tour definitiv nicht bereut und kann sie nur jedem empfehlen. Zwei meiner Begleiterinnen auf der Rundreise hatten die Tour an einem anderen Tag gemacht und hatten dort Begegnungen mit Bottlenose Dolphins, Orcas und Common Dolphins. Und ich gebe zu, um die Orcas beneide ich die beiden wirklich ein bisschen, dafür hatte ich eben die Brydewale.

Auckland – Wandern auf Rangitoto Island

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Rangitoto Island

Rangitoto Island entstand vor knapp 600 Jahren durch einen Vulkanausbruch und ist damit der jüngste Vulkankegel Aucklands. Mit seinen 260 m ragt er deutlich sichtbar aus dem Wasser.

Da ich an meinem Abreisetag noch einen guten halben Tag Zeit hatte, habe ich mich dazu entschieden noch einem kleinen Ausflug auf die Vulkaninsel zu machen. Die Insel ist mit der Fähre in ca. 25 Minuten zu erreichen. Da ich leider nicht mehr den ganzen Tag Zeit hatte, habe ich mich entschieden nur den Weg zum Krater mit einem kurzen Abstecher zu den Lavahöhlen zu machen. Wer mehr Zeit (und Lust) hat, kann auch noch andere Wanderwege ausprobieren.

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Der Weg durch das Lavafeld

Der Weg ist recht einfach und auch nicht sonderlich steil, trotzdem sollte man festes Schuhwerk anziehen, denn das Lavagestein ist verdammt scharfkantig.

Leider gibt es nur einen Wanderweg vom Fähranleger zum Krater, dementsprechend viel ist auf dem Weg los. Aber wenn man ein bisschen wartet, ist man auch irgendwann alleine. Ich fand den Weg wirklich sehr schön. Teilweise ging es über Lavafelder, teilweise ging es durch bewaldetes Gebiet. Und zwischendurch erhascht man immer wieder einen wundervollen Blick auf Auckland.

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Blick auf Auckland

Wer wie ich auch die Lavahöhlen sehen möchte, der biegt auf ca. halbem Weg zum Vulkankrater ab und folgt einem kleinen Nebenpfad. Hier begegnet man dann auch nicht wirklich vielen Menschen. Es war sogar so wenig los, dass ich schon dachte ich hätte mich verirrt…

Der Weg durch den Wald war aber wirklich wunderschön und hatte ein bisschen was Verzauberndes.

Für die „Erkundung“ der Lavahöhlen sollte man sich aber auf jeden Fall eine Taschenlampe mitnehmen, denn sie sind ziemlich finster. Ohne sollte man nicht durch die Höhlen laufen, denn der Boden ist sehr uneben. Ich hatte natürlich keine Taschenlampe dabei, aber das große Glück an den Höhlen eine sehr nette neuseeländische Mutter mit ihren zwei Söhnen zu treffen. Der ältere Sohn (9 Jahre) hat sich dann tatsächlich erboten mich mit seiner Stirnlampe noch einmal durch die Lavetubes zu begleiten.

Man sollte allerdings die Zeit nicht außer acht lassen, damit man rechtzeitig wieder an der Fähre ist und nicht ungewollt festsitzt.

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Warten auf die Fähre

Auckland – Eis Eis Eis!

Bist du auch so ein Eis-Liebhaber wie ich? Dann solltest du bei deinem Besuch in Auckland auf keinen Fall Giapo verpassen. Das Eis hier ist einfach nur super lecker und die Damen und Herren hinter der Theke sind wahre Künstler. Die Eissorten variieren hier immer mal wieder, aber das tolle hier ist, man darf sich erst einmal durch alle Sorten die man möchte durchprobieren, bevor man sich entscheidet. Herrlich sag ich euch… einfach herrlich! Hat man sich dann für seine Lieblingssorte entschieden bekommt man diese in einem Becher im wunderschönem Topping. Jede Sorte hat sein individuelles Topping, welches von den Verkäufer/innen liebevoll drapiert wird. Schon allein das ist sehenswert, ganz zu schweigen vom Geschmack!

Giapo
Eiskreationen (o.l. Apfeleis mit kandierten Apfelscheiben; o.r. Kokoseis mit Popcorn; u.r. Schokoladeneis mit marshmallow,…)

 

By the Way:
Eis-Liebhaber sollten auch Real-Fruit-Ice-Cream auf jeden Fall mindestens einmal probieren. Hierbei kann man sich aus einer Fruchttheke seine Geschmacksrichtung selbst zusammenstellen. Die Früchte werden püriert und mit der „neutralen“ Eiscreme vermischt. Lecker, lecker, lecker!! Real-Fruit-Ice-Cream kann man überall in Neuseeland bekommen und ich bin ein bisschen traurig, dass ich erst zu spät davon erfahren haben, sonst hätte ich mir das bestimmt öfter gegönnt.

 

Ich hatte ein paar wundervolle Tage in Auckland und ich hätte mir keinen besseren Anfang und auch kein besseres Ende für meine Reise wünschen können. Warst du schon einmal in Auckland? Was hat dir an der Stadt am besten gefallen?

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2 Comments

  • Moin,

    Nein, ich war noch nicht in Auckland, um gleich mal deine Frage zu beantworten 😉
    Aber die Bilder sind echt sehr sehr schön geworden. Musstest du die noch im Nachhinein bearbeiten? Oder ist es wirklich so gut mit dem Licht, das die Farben entsprechend Kräftig wirken.
    Allgemein bin ich überrascht, wie viel grün ich in der Stadt sehe.
    Ich denke ich setze Neuseeland definitiv auf die Liste und in zwei oder drei Jahren versuche ich mal dahin zu kommen 😀 Du hast mich damit unheimlich Neugierig gemacht und bekomme wieder direkt Fernweh.

    Vielen dank für den Beitrag.
    Bis denne
    Simon

    • Hallo Simon,
      vielen Dank für das Kompliment 🙂

      Wegen der Bildbearbeitung:
      Also, generell versuche ich so wenig wie möglich zu bearbeiten. Ich habe ein paar Standards, die ich für die Bildentwicklung aus dem RAW-Format nutze, danach gibt es falls nötig noch ein paar Feinabstimmungen.
      Bei den Bildern im Beitrag habe ich die Schärfe etwas nachgezogen und den Weißabgleich optimiert.
      Bei Bildern mit wolkigem Himmel benutze ich noch einen Verlaufsfilter, um die Belichtung hier etwas anzupassen.
      Bei lichtschwachen Bildern, wie dem Bild aus dem Sky Tower in der Abenddämmerung , habe ich das Rauschen noch abgemildert., weil ich es so einfach schöner finde.

      Das wars dann aber auch schon ^^

      Ich hoffe das war irgendwie verständlich. Ich bin nicht wirklich gut darin soetwas zu erklären 😉 meist probiere ich einfach etwas herum, ohne das es künstlich aussieht, denn schließlich soll es ja das zeigen, was ich gesehen habe und nichts künstlich optimiertes.

      Liebe Grüße
      Kerstin

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