Neuseeland – Die Reiseroute

Im Oktober 2015 habe ich mich wieder auf den Weg ans andere Ende der Welt gemacht. Nach Australien sollte es diesmal nach Neuseeland gehen. Insgesamt war ich ganze 23 Tage auf der Nord- und der Südinsel unterwegs und habe dabei 5.500 km zurückgelegt. Das tolle an Neuseeland ist, dass man wirklich an jeder Ecke etwas Neues entdeckt. Die Landschaft ist ebenso vielfältig wie überwältigend und bieten wirklich alles. Subtropische Regenwälder, satte grüne Wiesen, Gletscher, Küstenlandschaften und noch so vieles mehr.

Bevor ich euch von den einzelnen Stationen dieser wunderbaren Reise erzähle möchte ich euch hier erst einmal meine Reiseroute vorstellen. Die Reise habe ich wieder mit einer kleinen Gruppe mit 8 – 16 Leuten unternommen.

Neuseeland-Karte
Die Reiseroute – Start und Ziel war die Größte Stadt Neuseelands, Auckland

Tag 1: Anreise Auckland
Mit einem 2-tägigen Stopover ging es von Frankfurt über Hongkong nach Auckland. Vom Flughafen kann man einfach den Bus in die Stadt nehmen. Das ist wesentlich günstiger als mit dem Taxi oder einem kleinen Shuttle-Bus und funktioniert super wenn man weiß, wo man aussteigen muss

Tag 2: Bay of Islands
Es geht los! Abfahrt von Auckland in den Norden Neuseelands nach Paihia in die Bay of Island. Mit dem Boot ging es  durch das Insellabyrinth bis aufs offene Meer und zum „Hole in the Rock“. Danach gab es noch einen Abstecher nach Russell und von dort zurück nach Paihia.

Hole in the Rock
Bay of Islands – Hole in the Rock

Tag 3: Bis ans Ende der Welt – Cape Reinga
Von Paihia aus ging es an die Nordspitze Neuseelands. Am Cape Reinga treffen der Südpazifik und die Tasman-See aufeinander. Auf dem Rückweg nach Paihia gab es dann noch eine Fahrt über den Ninety Mile Beach und für den Fun-Faktor Sandboarding in der Dünenlandschaft.

Tag 4: Der Herr des Waldes (Lord oft he Forest)
Es geht zurück nach Auckland. Denn um vom Norden in den Süden zu kommen muss man zwangsläufig durch die Stadt, die sich an einer Engstelle der Nordinsel von der Westküste bis zur Ostküste erstreckt. Auf dem Weg dorthin statteten wir dem berühmten Tane Mahuta einen Besuch ab. Der größten noch lebende Kauri-Baum Neuseelands.

cape Reinga
Cape Reinga Leuchtturm

Tag 5: Badespaß in der Standbadewanne
Von Auckland aus führt der Weg an die Ostküste und auf die Coromandel Peninsula zum „Hot Water Beach“. Ein Spaß den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Tag 6: Von Schwefel und Geysiren – Rotorua
Es geht weiter über die Bay of Plenty im Osten der Nordinsel mit Zwischenstop am Mt. Manganui in das Zentrum der Nordinsel bis nach Rotorua. An den Schwefelgeruch den das Thermalgebiet verströmt gewöhnt man sich nach einiger Zeit. Hier darf natürlich ein Besuch des Pohutu-Geysir nicht fehlen (auch wenn er sich doch sehr bitten ließ).

Pohutu Geysir
Pohutu Geysir – Rotorua

Tag 7: Art Deco Stadt Napier
Auf dem Weg von Rotorua nach Napier gab es Zwischenstops an den Huka-Falls und am Taupo-See. Es ging wieder an die Ostküste bis nach Napier. Napier ist übrigens auch ein perfekter Ort für wunderschöne Sonnenaufgänge.

Tag 8: Ab in die Hauptstadt – Wellington
Es geht in die Hauptstadt Neuseelands, Wellington. Hier darf ein Abstecher auf den Mt. Victoria nicht fehlen um die Aussicht über die Stadt zu genießen. Danach noch ein Besuch im berühmten Te Papa Museum.

Wellington
Ausblick vom Mount Victoria – Wellington

Tag 9: Fährfahrt durch den Marlborough Sounds – Von Wellington nach Nelson
Mit der Fähre ging es nun auch auf die Südinsel Neuseelands. Die Schifffahrt dauerte knapp drei Stunden und ist wirklich jede Minute wert. Das Schiff durchfährt dabei den Queen Charlotte Sound, ein Teil des wundervollen Marlborough Sounds. Stopp an diesem Tag ist Nelson an der Tasman Bay.

Tag 10: Trekking-Traum und Wassertaxi – Der Abel Tasman NP
Ein Tag im Abel Tasman Nationalpark. Mit dem Wassertaxi geht es von Kaiteriteri aus an der Küstenlinie entlang bis zu einer der vielen Traumbuchten. Ab dort wird der Nationalpark per pedes auf dem wundervollen Abel Tasman Coastal Track (einem der Great Walks NZ) erkundet um Abends müde und glücklich wieder vom Wassertaxi abgeholt zu werden.

Abel Tasman NP
Abel Tasman Nationalpark

Tag 11: Pfannkuchen zum Frühstück – Die Pancake Rocks
Von Nelson aus ging es über die wundervolle Küstenstraße an der Westküste entlang bis zum Paparoa Nationalpark. Hier gibt es die berühmten „Pancake Rocks“ zu sehen. Danach ging es weiter Richtung Süden bis nach Franz-Josef am Fuß des Franz-Josef-Gletschers.

Tag 12: Gletscherwelt – Der Franz-Josef Gletscher
Der Tag gehört voll und ganz dem Franz-Josef-Gletscher. Morgens ging es mit dem Helikopter direkt auf den Gletscher zur Gletscherwanderung um sich die wirklich fantastische Gletscherwelt ganz aus der Nähe anzusehen. Am Nachmittag dann nochmal der Gletscher von unten aus dem Gletschertal betrachtet. Zum krönenden Abschluss dann noch Entspannung pur in den Hot Pools.

PancakeRocks
Pancake Rocks

Tag 13: Franz Josef – Queenstown
Von Franz-Josef ging die Fahrt weiter über den Haast-Pass in Richtung Wanaka und weiter bis nach Queenstown, welches als die Action-Hauptstadt Neuseelands gilt. Um Queenstwon herum wurden übrigens auch sehr viele Szenen aus dem Film Herr der Ringe gedreht.

Tag 14: Reitausflug in Glenorchy
In Queenstown kann man so ziemlich alles machen. Man muss sich nur entscheiden was (!) 😉 Jetboot fahren, Bungeejumping, Helikopterflug und vieles mehr wird hier angeboten. Für mich fiel die Entscheidung dann auf Reiten in Glenorchy, einem Ort in der Nähe von Queenstown. Für mich das absolut Richtige. Am Nachmittag war noch Zeit mit der Seilbahn auf den Bob’s Peak zu fahren und Queenstown und die Umgebung wieder einmal von oben zu bestaunen.

Südalpen
Blick auf die Südalpen

Tag 15: Naturwunder Milford Sound
Es geht zum Milford Sound. Doch hier ist Wortwörtlich der Weg das Ziel, denn dieser führt durch atemberaubende Landschaften. Hier begegnen einem auch die Keas (sehr intelligente Bergpapageien). Im Milford Sound muss dann natürlich auch eine Schilfrundfahrt sein, die bis fast aufs offene Meer hinaus geht und den Fjord in seiner ganzen Schönheit zeigt.

Tag 16: Die Albatrosse der Otago-Halbinsel
Von der Westküste ging die Fahrt nun Richtung Ostküste bis nach Dunedin. Auf der Otago-Halbinsel ging es wieder auf ein Schiff um die Königsalbatrosse vom Meer aus zu beobachten.

Albatrosse
Albatros im Anflug

Tag 17: Kugel im Sand – Die Moeraki Boulders
Die Etappe führt nach Moeraki und damit zu den berühmten Mooraki Boulders. Übernachtet wurde in einer wunderbaren Lodge direkt am Lake Ohau.

Tag 18: Eine muss wohl sein Etappe
Es geht vom Lake Ohau an der Ostküste nach Norden bis nach Christchurch. Durch den Regen gab es an diesem Tag nicht wirklich etwas zu sehen. Bei gutem Wetter hat man aber vom Aussichtspunkt „Sign of the Takahe“ einen herrlichen Rundblick über Christchurch und die Ausläufer der Südalpen.

Moeraki Boulders
Moeraki Boulders

Tag 19: Whalewatching in Kaikoura, NICHT!
Für mich sollte es das Highlight werden. In Kaikoura ist die Wahrscheinlichkeit Pottwale zu beobachten unglaublich hoch. Und so ging es von Christchurch nach Kaikoura. Wale gab es an diesem Tag keine, aber einen herrlichen Wanderweg an der Küste entlang.

Tag 20: Zurück auf die Nordinsel
Nach einer Übernachtung in Blenheim führte die Fahrt wieder nach Picton und von dort mit der Fähre wieder zurück auf die Nordinsel bis nach Whanganui.

Tag 21: Glühwürmchen Höhlen und Vulkane
Die Etappe führt wieder durch das Zentrum der Nordinsel und vorbei am Tongariro Nationalpark mit seinen drei teilweise noch aktiven Vulkanen. Nächster Stopp sind die Waitomo Caves, die bekannten Glühwürmchenhöhlen. Danach ging es zurück zum Ausgangspunkt der Reise, nach Auckland.

Vulkan
Ruapehu Vulkan – Tongariro Nationalpark

Tag 22: Ein letzter Tag in Auckland
Am letzten Tag in Auckland ging es noch einmal auf Safari. Und zwar auf eine Whale and Dolphin Safari. In den Gewässern um Auckland gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Meeressäugern. Sehr zu empfehlen!!

Tag 23: Auf Wiedersehen Neuseeland
Und dann ist sie auch schon wieder zu Ende, die Zeit in Neuseeland. Vor dem Abflug gab es noch eine kleiner Wanderung auf den Rangitoto und danach ab zum Flughafen. Bye bye Neuseeland!

Delphin
Common Dolphin
Warst du auch schon einmal in Neuseeland? Wie hat dir das Land gefallen und was waren deine Highlights?

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4 Comments

  • Das sieht nach einer wirklich tollen Route aus! Als ich in Australien war, habe ich es leider nicht mehr nach Neuseeland geschafft. Aber besuchen möchte ich es auf jeden Fall noch einmal!

    Herzlich,
    Anna

    • Hallo Anna,
      die Route war wirklich toll, aber für drei Wochen war der Zeitplan dann auch recht stramm 😉
      Trotzdem war es eine super schöne Zeit. Ich habe ja auch vor ein paar Jahren erst nur Australien gemacht und war total begeistert. Da war Neuseeland zeitlich auch einfach nicht drin. Aber es spricht ja nichts dagegen das Ganze auf zweimal zu verteilen (außer der langen Flugzeit vielleicht…) 🙂
      Hoffe du schaffst es noch nach Neuseeland. Es ist auf jeden Fall eine Reise wert

      LG
      Kerstin

  • Was für tolle Bilder… und was für ein tolles Land… denke ich, denn ich war noch nie dort. Deshalb bin ich ganz gespannt auf deine Berichte.
    Liebe Grüße
    Mischa

    • Danke Mischa 🙂
      Ja, es ist wirklich ein ganz tolles Land und extrem sehenswert! Und man kann ganz viele tolle Sachen dort machen ^^ Hoffe du kommst auch irgendwann dort hin, wenn du das möchtest 😉
      Liebe Grüße
      Kerstin

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