Queenstown und Glenorchy – Reiten im traumhaften Rees River Valley

Queenstown

Wer in Neuseeland ist, der besucht auch irgendwann Queenstown. Die Stadt am nordöstlichen Ufer des Lake Wakatipu gilt als die Abenteuerhauptstadt Neuseelands. Hier kannst du so ziemlich alles machen, was dir an Action so einfällt. Bungee Jumping, Riesenschaukel, Speedboot fahren und und und… Die Möglichkeiten sind hier wirklich vielfältig.

Wer das, wie ich, nicht braucht, der kann es aber auch gerne ruhiger angehen lassen. Denn durch die Remarkables, die Bergkette, die sich hinter der Stadt erhebt ist Queenstown auch landschaftlich wunderschön und sehenswert.

Außerdem ist die Gegend um Queenstown auch etwas für die „Herr der Ringe“ Fans, denn hier wurden sehr viele Szenen der Triologie gedreht. Natürlich kannst du dafür auch eine Tour buchen, die dich zu den Schauplätzen bringt, wenn du das möchtest.

Eine Fahrt nach Glenorchy

Ich hatte im Vorfeld meiner Reise lange recherchiert, was ich in Queenstown machen möchte und bin dabei auf einen Reitstall in Glenorchy gestoßen. Ich war früher leidenschaftliche Reiterin und der Gedanke endlich einmal wieder auf einem Pferderücken zu sitzen hatte mich direkt begeistert. Die Tour hatte ich dann einige Tage bevor wir Queenstown erreichten per Mail gebucht.

Die Abholung morgens hat wunderbar geklappt und schon nach kurzer Zeit ging es mit dem kleinen Bus in Richtung Glenorchy. Ich hatte zwar versucht mich über die Gegend zu informieren, aber als wir die Straße entlang des Lake Wakatipu fuhren war ich überwältigt von dieser unglaublichen Landschaft. Einfach nur traumhaft.

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Lake Wkatipu auf dem Weg nach Glenorchy

Der Fahrer hat sogar extra angehalten, damit wir den Ausblick für unsere Erinnerungen festhalten konnten.

Glenorchy – Ein Ritt im Rees River Valley

In Glenorchy angekommen ging es direkt zu den Pferden bzw. jeder bekam erstmal einen Helm und Stiefel und dann ging es zu den Pferden. Für mich war das definitiv ein Glücksmoment. Auch wenn ich schon lange nicht mehr geritten bin, so habe ich meine Liebe für diese Tier nie aufgegeben.

Es folgte eine kleine Einweisung und Vorstellungsrunde bevor es endlich los ging.

Zuerst ritten wir durch eine Graslandschaft und schon nach kurzer Zeit fühlte ich mich so unglaublich wohl, dass ich am liebsten garnicht mehr abgestiegen wäre. Auf die Graslandschaft folgte das Flussbett des Rees Rivers, dem wir eine Weile folgten, um es schließlich sogar zu durchquern. Das Wasser ging uns dabei bis zum Pferdebauch und ich war doch froh, dass ich eines der größeren Pferde bekommen hatte. Sonst hätte es wohl nasse Füße gegeben.

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Auf dem Pferderücken durch den Fluss

Für mich gab es da sogar noch ein kleines „Goody“. Da ich die Einzige mit Reiterfahrung in der Gruppe war, nahm mich einer der Guides beiseite und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte auf einem anderen Weg etwas schneller zu reiten. Natürlich hatte ich Lust! Und so zweigten wir an Ufer ab und es ging im Galopp durch Wiesen, in den Wald und durch einen kleinen Bachlauf. Der Ritt war zwar leider nicht so lang, aber dafür umso herrlicher. Die unglaubliche Kulisse tat dabei natürlich auch ihr übliches dazu.

Am „Wendepunkt“ holten wir die Gruppe dann wieder ein und genossen noch einmal die vor uns liegenden Berge, die übrigens auch als Filmkulisse für Isengard aus dem zweiten Teil der „Herr der Ringe Triologie“ diente.

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Glücklich auf dem Pferd mit den Bergen von Isengrad im Hintergrund

Danach ging es leider schon wieder zurück. Insgesamt dauerte der Ritt 2,5 Stunden und ist für mich eines der schönsten Erlebnisse. Wohl auch, weil Pferde mich einfach glücklich machen. Ich hätte es gern noch länger genossen, aber so ging es gegen Mittag wieder zurück nach Queenstown.

Queenstown – Mit der Gondel auf den Bob’s Peak

Zurück in Queenstown hatte ich sogar noch Zeit mit der Seilbahn auf den Bob’s Peak zu fahren. Schließlich nutze ich jede Gelegenheit um mir Städte von oben anzusehen. Von der Bergstation der „Skyline Gondola“ aus hast du einen wundervollen Panoramablick über Queenstown, den Lake Wakatipu und die Remarkables.

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Queenstown von oben

Von der Bergstation aus gibt es Wanderwege auf denen du wunderbar spazieren gehen kannst und immer wieder die Aussicht genießen. Hier können dir auf deinem Weg auch Ziegen begegnen.

Wer keine Lust hat dort oben ein wenig zu wandern, der kann natürlich auch einfach nur die fantastisch Aussicht genießen und eine Kleinigkeit essen.

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Bei wunderschönem Panorama Eis essen

Eigentlich hatte ich vor bis zum Sonnenuntergang dort oben zu bleiben, hatte dabei aber nicht bedacht, dass dieser erst so spät war. Denn beim Sonnenuntergang werden die Remarkables in wunderbares rotes Licht getaucht.

Meinen Sonnenuntergang hatte ich dann leider nicht vom Bob’s Peak aus, aber zumindest  von unten aus der Stadt und auch das war einfach ein weiterer unvergesslicher Moment auf meiner Reise durch Neuseeland.

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Remarkables bei Sonnenuntergang
Das war mein Tag in der Abenteuerhauptstadt Queenstown. Sicher hätte man hier auch unzählige andere Dinge erleben können, aber für mich war es so ein perfekter Tag.

 

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