Westaustralien Roadtrip – Meine Reiseroute

Es war einer meiner größten Wünsche. Noch einmal nach Australien. Noch einmal dieses wundervolle Land entdecken.

Da Australien aber so groß ist, musste ich mich allerdings für einen Teil davon entscheiden. Nach vielen Überlegungen fiel meine Wahl schließlich auf Westaustralien. Die Westküste hatte mich schon bei meinem ersten Besuch sehr fasziniert und das war nun die Gelegenheit diesen Teil des Landes intensiv zu erleben.

4 Wochen hatte ich für meinen Roadtrip in Westaustralien. Immer die Küste entlang. Zuerst von Perth bis nach Exmouth und dann ein Stück ins Outback in den Karijini Nationalpark. Von dort ging es wieder zurück ans Meer bis nach Broome. Insgesamt bin ich mehr als 4.000 km mit meinem kleinen Camper durch Westaustralien gefahren. Unglaublich vielfältige und schöne Natur und eine traumhafte Tierwelt, zu Lande und im Wasser, haben diesen Trip für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Hier gibt es nun ersteinmal eine Zusammenfassung meiner Traumtour:

Perth – Yanchep NP – Jurien Bay – Geraldton – Kalbarri – Monkey Mia – Coral Bay – Exmouth – Tom Price – Karijini NP – Port Hedland – Barn Hill Station Stay – Broome – Perth

Tag 1: Von Frankfurt/Main nach Singapur

Endlich geht es los!
Von Frankfurt aus startete mein Abenteuer Australien 2.0. Ziel der Reise sollte, wie schon 2011, Perth sein.
In Frankfurt ging es dann allerdings schon gut los, denn wir hatten aufgrund eines Sicherheitschecks ca. 30 min Verspätung, was dazu führte, dass ich meinen Anschluss in Singapur nicht mehr bekommen habe und drei Stunden auf den nächsten Flieger warten musste. Das Team von Singapore Airlines ist allerdings super organisiert und ich bekam meinen neues Flugticket direkt beim Aussteigen, zusammen mit einem Essens- und einem Getränkegutschein. Trotzdem sollte man seine Umsteigezeit besser nicht so knapp kalkulieren….

Drei Stunden später saß ich dann aber doch im Flieger nach Perth. Westaustralien ich komme!!

Infos zur Strecke

  • Flug: Frankfurt/Main – Singapur

  • Sehenswürdigkeiten: 

  • Übernachtung: Flugzeug

Tag 2: Von Singapur nach Perth

Mit drei Stunden Verspätung ging es dann von Singapur nach Perth.

Für die Einreise sollte man sich etwas Zeit einplanen. Zusätzlich wurde an diesem Tag noch für die australische Serie „Border Patrol“ gedreht (Yeah! Jetzt bin ich wohl im Fernsehen!). Nachdem der ganze Einreisekram erledigt war, ging es endlich zum Ausgang, wo ein Shuttle, welches ich per Mail zum Glück von Singapur aus noch auf den neuen Flug umbuchen konnte, auf mich wartete und mich direkt zu meinem Hotel brachte.

Nun hieß es erstmal Zimmer beziehen und einmal durchatmen. Viel mehr war an diesem Tag auch nicht drin, obwohl ich mir im Vorfeld doch so einiges aufs Programm geschrieben hatte. Aber durch die Verspätung war es bereits früher Abend und es reichte gerade noch so für ein kleines Abendessen, bevor es todmüde ins Bett ging. Perth ist so eine schöne Stadt, daher war es schon etwas schade, dass ich nicht viel von ihr hatte.

 

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Perth bei Nacht

Infos zur Strecke

  • Flug: Singapur – Perth

  • Übernachtung: Alex Hotel Perth

Tag 3: Perth – Rottnest Island

Sightseeing! Yeah!

Heute stand auch schon das erste Highlight auf dem Plan.

Schon am frühen morgen wurde ich von einem Bus eingesammelt und zum Anleger gebracht. Denn heute sollte es nach Rottnest Island gehen. Auf die Insel mit den niedlichen Quokkas!

Rottnest Island liegt nur ein paar Kilometer von Perth entfernt und ich wollte diesesmal unbedingt dort hin.

Dank des Ablegens in Perth war in der gebuchten Tour dann auch noch eine „River Cruise“ auf dem Swan River inkludiert.

Auf Rottnest Island angekommen ging es auf den Drahtesel und einmal um die Insel, Quokkas gucken und natürlich ein Selfie mit ihnen machen. Sind sie nicht niedlich?!?

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Quokka-Selfie

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  22 km (mit dem Rad)

  • Aktivitäten: Experience Rottnest (Ferry, Bike & Snorkel Hire)

  • Sehenswürdigkeiten: Rottnest Island, Quokkas

  • Übernachtung: Alex Hotel Perth

Tag 4: Von Perth in den Yanchep Nationalpark

Heute wurde es nun endlich Zeit für den Camper.

Mit dem Bus ging es extra früh zur Abholstation. Eigentlich wollte ich ja nur „eben schnell“ den Camper übernehmen und dann sollte es endlich los gehen, mein Roadtrip in Westaustralien…

Dank einer defekten Wasserpumpe dauerte das Ganze dann allerdings nicht ein Stunde, sondern 3! Schon wieder drei Stunden Verspätung, hoffentlich geht das nicht so weiter…

Nachdem das dann allerdings alles repariert war konnte es endlich los gehen. Es war trotzdem noch genug Zeit für den Ersteinkauf, der dank eines Gutscheins, den ich als Entschuldigung für die Verspätung bekommen hatte, für kleines Geld zu haben war. 

Das mit dem linksfahren klappte erstaunlich gut, nur gingen ständig die Scheibenwischer an, wenn ich blinken wollte. Nunja, noboby is perfect. Das würde noch einiges an Umgewöhnung bedürfen.

Nachdem dann doch alles länger gedauert hatte als gedacht, war ich allerdings froh, dass der vorgebuchte Campground im Yanchep Nationalpark nicht weit weg war. Zum ersten Mal bezog ich also meinen Stellplatz und richtete mich ein.

Die erste Nacht im Camper wartete auf mich.

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Frühstück mit Kängurus im Yanchep Nationalpark

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  62 km

  • Sehenswürdigkeiten: Yanchep Nationalpark, Koalas, Kängurus

  • Übernachtung: Henry White Oval Campground, Yanchep Nationalpark

Tag 5: Vom Yanchep Nationalpark nach Jurien Bay

Was gibt es schöneres als morgens die Tür des Campers zu öffnen und in drei erstaunte Känguru Gesichter zu schauen?

So beginnt der Tag schonmal fantastisch. Die Nacht war auch erstaunlich gut, nur etwas kalt.

Nach einem kleinen Frühstück ging es auf die nächste Etappe.

Bevor es allerdings wieder auf die Straße ging, war noch ein kleiner Zwischenstopp bei den Koalas im Yanchep Nationalpark drin.

Wieder „on the Road“ sollte es heute gleich zu einem weiteren der Highlights gehen. Zuerst zu den Sanddünen von Lancelin, die ich allerdings nur kurz besuchte (es war mir einfach zu viel los dort) um danach in den Nambung Nationalpark und zu den Pinnacles zu fahren.

Hier war ich bereits 2011 und ich hatte mich riesig auf dieses Highlight gefreut. Der gelbe Sand hatte mich schon damals sehr fasziniert. Diesmal hatte ich genug Zeit um den Nationalpark zuerst zu Fuß zu erkunden und danach noch einmal die Rundfahrt mit dem Camper zu machen.

Vom Nambung Nationalpark war es dann nicht mehr weit bis nach Jurien Bay, wo ich erneut einen Stellplatz auf dem Campground bezog.

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Der Nambung Nationalpark

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  240 km

  • Sehenswürdigkeiten: Weiße Sanddünen von Lancelin, Pinnacles im Nambung Nationalpark

  • Übernachtung: Summerstar Tourist Parks Jurien Bay

Tag 6: Von Jurien Bay nach Geraldton

Aufgrund der Aufregung war die Nacht recht früh vorbei. Aufregung? Ja! Dennfür heute war etwas besonderes geplant.

Schwimmen mit Seelöwen!

Pünktlich war ich am Hafen (ok, ich war überpünktlich…), wo mich Kane begrüßte und unsere kleine Truppe zum Boot brachte.

Mit guter Musik hüpften wir über die Wellen bis zur Insel der Seelöwen. Leider hatten die so garkeine Lust mit uns schwimmen zu gehen… dabei haben wir uns alles sehr viel Mühe gegeben uns zum Affen zu machen… Also gab es die Seelöwen nur aus der Ferne – wir im Wasser, die Seelöwen an Land – bevor es wieder zurück zum Hafen ging.

So ein bisschen Enttäuschung war natürlich schon mit dabei als wir wieder im Hafen einliefen, aber so ist das eben mit der Natur, da gibt es keine Garantie. Danach trat ich die heutige Etappe bis nach Geraldton an, wo ich den Campground bezog und einen wunderschönen Sonnenuntergang genoss.

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Ausflug zu den Seelöwen

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  204 km

  • Aktivitäten: Swim with Sealions

  • Sehenswürdigkeiten: Seelöwen (leider nur von Weitem)

  • Übernachtung: Big4 Sunset Beach Holiday Park, Geraldton

Tag 7: Geraldton – Abrolhos Islands

Eigentlich hatte ich schon nicht mehr daran geglaubt, aber kurzfristig hatte sich für heute doch noch die Möglichkeit ergeben, einen Flug zu den Abrolhos Islands zu machen. Natürlich habe ich zugeschlagen.

Und so saß ich dann am Vormittag mit 5 Chinesen in einer kleinen Propellermaschine für einen Überflug über Abrolhos Island inkl. Landung auf East Wallabi Island. Dort gab ein Picknick mit wunderbarem Ausblick am Strand und eine kleine Inseltour.

Auf dem Rückflug schauten wir dann noch beim Pink Lake vorbei. Alles in allem ein grandioser Tag!

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Scenic Flight über die Abrolhos Islands

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke: — km

  • Aktivitäten: Abrolhos Island Shipwreck Special Full Day Tour with Pink Lake

  • Sehenswürdigkeiten: Abrolhos Islands von oben, East Wallabi Island, Insel-Wallabys

  • Übernachtung: Big4 Sunset Beach Holiday Park, Geraldton

Tag 8: Von Geraldton nach Kalbarri

Zeit die Sachen zu packen und sich wieder auf den Weg zu machen. Heute sollte es nach Kalbarri gehen.

Auf dem Weg dorthin gab es noch einen kleinen Zwischenstopp. Am gestrigen Tag hatte ich ihn noch von oben gesehen, heute stattete ich dem Ufer des Pink Lake (Hutt Lagoon) einen Besuch ab. Und ja, dieser See ist wirklich Pink!

Danach ging es weiter, bis zum kleinen Örtchen Kalbarri… wo die Invasion der Fliegen begann…

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Pink Lake

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke: 185 km

  • Sehenswürdigkeiten: Hutt Lagoone (Pink Lake), Kalbarri Nationalpark (Küste)

  • Übernachtung: Kalbarri Palm Studio

Tag 9: Der Kalbarri Nationalpark

Einen ganzen Tag für den Kalbarri sollte man schon rechnen. Also ging es früh raus und auf den Weg in den Nationalpark, wo mir auch gleich ein paar Kängurus über den Weg hüpften.

Je früher man los kommt, umso besser! Erster Anlaufpunkt für mich war natürlich das Nature’s Window.

Danach war ich noch etwas wandern. Es gibt verschiedene Wanderwege die man laufen kann. Ich hatte mich für den River Trail entschieden und kann nur sagen. Schöner Weg! Aber auch die anderen Wege sind bestimmt ebenso schön. Wichtig ist nur: Genug Wasser mitnehmen!!!!

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Kalbarri Nationalpark – Nature’s Window

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  151 km

  • Sehenswürdigkeiten: Nature’s Window, Z Bend, River Trail, Ross Graham Gorge, Hawks Head Lockout

  • Übernachtung: Kalbarri Palm Studio

Tag 10: Von Kalbarri nach Monkey Mia

Heute hieß es fahren, fahren, fahren.

Viel anderes gab es nicht, bis ich die Shark Bay erreichte. Mit dem Hamelin Pool und dem Shell Beach warten hier wieder ein paar wunderschöne Highlights fast direkt an der Straße.

Besonders der Shell Beach, ein Strand ganz aus weißen Muschel hat mir sehr gut gefallen. Allerdings auch hier allgegenwärtig, die Buschfliegen…

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Auf der Straße

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  406 km

  • Sehenswürdigkeiten: Hamelin Pool, Shell Beach

  • Übernachtung: Monkey Mia Dolphin Resort

Tag 11: Der Francoise Peron Nationalpark

Bereits im Vorfeld der Reise hatte ich für den heutigen Tag eine Tour in den Francois Peron Nationalpark gebucht.

Ich wollte den Nationalpark unbedingt sehen und mit dem Camper wäre ich dort nicht reingekommen. Mit der Tour lag ich allerdings goldrichtig.

Der Tag in den roten Sanddünen des Parks war einfach nur genial! Und ich bin unglaublich glücklich, dass ich diese Tour gemacht habe. Für mich einer der schönsten Nationalparks in Westaustralien.

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Unterwegs im Francois Peron Nationalpark

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  ca. 104 km (mit dem Geländewagen)

  • Aktivitäten: Tagesausflug mit dem Allradfahrzeug in den Francois Peron Nationalpark

  • Sehenswürdigkeiten: Delphine von Monkey Mia, Francois Peron Nationalpark, Cape Peron, Big Lagoon, Skipjack Point,

  • Übernachtung: Monkey Mia Dolphin Resort

Tag 12: Von Monkey Mia nach Coral Bay

Eine lange Strecke lag heute vor mir.

Doch zuerst wollte ich mir noch einmal die Delphine von Monkey Mia ansehen. Das Ganze ist ein riesen Spektakel und ich bin mir nicht ganz sicher ob ich es nun gut finde oder eher nicht so gut, dass dort täglich hunderte Touristen im Wasser stehen und herumlärmen, während die Delphine an den Strand kommen. Es gibt zwar Aufpasser, aber trotzdem….

Danach hieß es die Zelte in Monkey Mia abbrechen und mich auf die lange Fahrt nach Coral Bay machen.

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Delphin in Monkey Mia

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  576 km

  • Sehenswürdigkeiten: Australisches Outback

  • Übernachtung: Bayview Coral Bay Caravan Park, Coral Bay

Tag 13: Von Coral Bay nach Exmouth

Coral Bay sollte eigentlich nur ein Zwischenstopp sein, da der Weg nach Exmouth für den gestrigen Tag für mich einfach zu lange gewesen war. Aber wenn man schonmal hier ist, dann kann man ja auch eine Tour machen, oder?

Von Coral Bay aus gibt es nämlich Touren bei denen man mit Mantarochen schwimmen kann und genau das haben wir dann auch getan. Es ist einfach ein unglaubliches Erlebnis! Zu sehen, wie diese majestätisch Wesen unter dir ihre Bahnen ziehen ist einfach fantastisch. Neben den Mantas gab es auch noch Schildkröten und Delphine zu sehen. Ach, ich liebe einfach das Meer.

Nachdem die Tour allerdings länger war als geplant, musste ich mich danach beeilen um den Weg nach Exmouth noch bei Tageslicht zu schaffen. Denn für den nächsten Tag stand DAS Highlight der Reise an.

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Schildkröte

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  151 km

  • Aktivitäten: Full Day Manta Ray Interaction Cruise

  • Sehenswürdigkeiten: Mantarochen, Riffhaie, Schildkröten, Delphine

  • Übernachtung: Mantaray Beach Resort

Tag 14: Exmouth

Heute war der große Tag gekommen.

Die Walhaie waren DER Grund, warum ich mich für die Westaustralien und das auch noch im Mai entschieden hatte.

Heute sollte es nun endlich zum schwimmen mit dem größten Fisch der Welt gehen. Riesige Aufregung! Normalerweise klappen solche Sachen ja bei mir nicht im ersten Anlauf… ich war also nur verhalten optimistisch.

Die Sorgen waren allerdings vollkommen unbegründet. Der Tag hätte nicht perfekter sein können! Insgesamt waren wir mit 4 verschiedenen Walhaien im Wasser und ich war unglaublich glücklich. So much love for this!!

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Whaleshark

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  — km

  • Aktivitäten: Swim with Whalesharks

  • Sehenswürdigkeiten: Walhaie

  • Übernachtung: Mantarays Beach Resort

Tag 15: Exmouth – Navy Pier

Manchmal kommt es anders als man denkt…

Nachdem einen Tag zuvor einer meiner großen Träume in Erfüllung ging, dachte ich eigentlich, ich mache mir einen ruhigen Tag im Cape Range Nationalpark.

Allerdings wollte ich vorher noch fragen, ob es möglich wäre am nächsten Tag eine Tauchtour zu machen. Denn von Exmouth aus gibt es wunderbare Tauchtouren zum Ningaloo Reef.

Am Dive Center angekommen, wurde ich allerdings direkt eingepackt und ehe ich mich versah, stand ich am Exmouth Navy Pier einem der 10 schönsten Tauchplätze der Welt! Den Titel hat der Navy Pier übrigens zurecht. Der Tag war ein unglaubliches Erlebnis! So viele Fische!

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Tauchen am Navy Pier

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  14 km

  • Sehenswürdigkeiten: Tauchspot Exmouth Navy Pier, Riffhaie, Leopardenhai, Teppichhai, reiche Fischvielfalt

  • Übernachtung: Mantarays Beach Resort

Tag 16: Exmouth – Muiron Islands

Und weil das Tauchen einfach so grandios war, hatte ich für den heutigen Tag gleich noch eine zweite Tour gebucht. Es muss schließlich ausgenutzt werden, wenn man schonmal an so einem genialen Tauchspot ist!

Es ging mit dem Boot zu den Muiron Islands. Ein ebenfalls sehr lohnender Ausflug.

Hier kann man sowohl schnocheln, als auch tauchen. In beiden Fällen kann man die wunderschönen Korallengärten bestaunen. Ein weiterer fantastischer Tag in der Umgebung von Exmouth!

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Tauchen an den Muiron Islands

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  7 km

  • Sehenswürdigkeiten: Korallengärten, Muiron Islands

  • Übernachtung: Manatrays Beach Resort

Tag 17: Exmouth – Cape Range Nationalpark

So ganz ohne den Nationalpark gesehen zu haben wollte ich Exmouth nun auch nicht verlassen.

Einen Tag wollte ich wenigstens dort verbringen. Der Park bietet eine wunderschöne Bucht nach der anderen. In der Turquoise Bay ging es dann zum Schnorcheln. Hier kommt man vom Strand aus auch direkt zu den Korallen des Ningaloo Reef.

Doch nach den Erlebnissen der letzten Tage war das dann eher die Light Version. Ganz überzeugen konnte mich der Cape Range Nationalpark nicht.

Dafür war der Sonnenuntergang am Leuchtturm spektakulär!

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Turquoise Bay

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  220 km

  • Sehenswürdigkeiten: Turquoise Bay, Oyster Stacks, Vlamingh Head Lighthouse

  • Übernachtung: Mantarays Beach Resort

Tag 18: Von Exmouth nach Tom Price

Nach 4 Tagen „Erholung“ hieß es einmal mehr die Zelte abbrechen und zurück auf die Straße.

Heute stand ich vor der längsten meiner Etappen. Es ging von der Küste weg und ins Landesinnere. Doch die Strecke ging erstaunlich gut zu fahren, auch wenn es auf dem Weg wirklich nichts zu sehen gab.

Eigentlich war ein Stopp auf der Strecke geplant, auf einer der „Rest Area’s“, aber nachdem es so gut lief, rollte ich kurz vor Sonnenuntergang auf den Campground in Tom Price und machte mich für die Nacht fertig.

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Auf dem Weg nach Tom Price

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  633 km

  • Sehenswürdigkeiten: weites australisches Land und viel roter Sand

  • Übernachtung: Tom Price Tourist Park

Tag 19: Von Tom Price in den Karijini Nationalpark

Dadurch, dass ich am Tag zuvor 90% der Strecke geschafft hatte war es heute nur noch ein Katzensprung bis zum Karijini Nationalpark. Daher hatte ich schon einmal die Gelegenheit mir zwei der wunderschönen Gorges anzusehen, für die der Karijini Nationalpark bekannt ist. Dort hatte ich dann auch meine erste Begegnung mit einer Gravelroad… Ich glaube so sehr wurde ich noch nie durchgeschüttelt…

Das Besondere war hier meine Unterkunft. Ein wahres Luxuszelt mit traumhaftem Blick.

Den Abschluss des Tage bildete dann ein wunderschöner Sonnenuntergang und ein 3-Gänge-Menü im Restaurant.

Danach hieß es in die warmen Decken einkuscheln und die Nacht im Zelt genießen.

Leider war Vollmond, so dass mir der wunderschöne Sternenhimmel verwehrt blieb.

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Zelten im Karijini Nationalpark

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  99 km

  • Sehenswürdigkeiten: Knox Gorge, Joffre Falls/Joffre Gorge

  • Übernachtung: Karijini Eco Retreat

Tag 20: Der Karijini Nationalpark

Ein ganzer Tag um den Karijini Nationalpark zu erkunden.

Eigentlich reicht es nicht aus. Also musste ich mich entscheiden, welche der wundervollen Gorges ich besuchen wollte.

Entschieden habe ich mich für die Dale’s Gorge. Die Wanderung durch diese Schlucht war wirklich toll! Auch wenn ich eigentlich eine andere Schlucht sehen wollte…

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Weg zur Dale’s Gorge

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  171 km

  • Sehenswürdigkeiten: Dale’s Gorge, Fortescue Falls, Fern Pool, Circular Pool

  • Übernachtung: Karijini Eco Retreat

Tag 21: Vom Karijini Nationalpark bis Port Hedland

Und schon hieß es wieder Abschied nehmen vom Karijini Nationalpark.

Es ging zurück an die Küste, die ich zugegebenermaßen etwas vermisst habe. Wieder stand eine Etappe mit langer Fahrt an. Landschaftlich war die Strecke wieder einmal sehr schön, wobei ich nicht verstehen kann, warum es Menschen gibt, die jeden schönen Stein beschmieren müssen…

Übernachtet habe ich dann in Port Hedland, wo ich gerade rechtzeitig ankam, um die Staircase to the Moon bestaunen zu können. Das war wirklich ein einmaliges Erlebnis und versöhnte mich ein wenig mit dem Vollmond, der mir ja den Sternenhimmel verdorben hatte.

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Staircase to the Moon

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  394 km

  • Sehenswürdigkeiten: Staircase to the Moon

  • Übernachtung: Port Hedland Cook Point Caravan Park

Tag 22: Von Port Hedland bis zur Barn Hill Station Stay

Die Tage mit dem Camper neigen sich langsam dem Ende zu.

Auch heute hieß es wieder Strecke machen. Und so fuhr ich heute einfach so lange ich konnte. Für die letzte Übernachtung im Camper bin ich dann auf einem Caravan Park ca. 130 km vor Broome gefahren. Das Schild zum Campground stand einfach am Straßenrand und ich bin einfach abgebogen.

Der Weg zum Born Hill Station Stay war dann allerdings wirklich abenteuerlich. Ca. 10 km eine rote Sandpiste entlang, durch mehrere Gatter. Ich dachte wirklich ich bin falsch… Doch am Ende wartete dann allerdings ein wunderhübscher kleiner Campground mit vielen Bäumen und Schatten und einem grandiosen Strand mit Sonnenuntergang.

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Sonnenaufgang

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  487 km

  • Sehenswürdigkeiten: Sonnenuntergang

  • Übernachtung: Barn Hill Beachside Station Stay

Tag 23: Von der Barn Hill Station Stay nach Broome

Der letzte Tag mit meinem kleinen Camper ist angebrochen.

Ein bisschen wehmütig packe ich meine Sachen und verlasse den kleinen Campground. Die letzten Kilometer bis nach Broome vergehen wie im Flug.

In Broome angekommen gebe ich meinen Camper zurück und fahre mit dem Taxi zu meiner Unterkunft.

In der Zwischenzeit habe ich allerdings eine schlechte Nachricht bekommen, meine gebuchte Tour zum Cape Leveque wurde cancelled…

Nach einigem hin und her und ca. 1 Stunde am Telefon mit dem Touranbieter stand dann der Plan für die nächsten Tag. Statt einer 2-Tage-Tour zum Cape Leveque würde ich nun morgen eine Tour zur Windjana Gorge und zum Tunnel Creek machen und zwei Tage später eine Tagestour zum Cape Leveque. Was für ein Chaos…

Nach so viel Aufregung ging es dann zuerst mit sehr netten Menschen, die ich immer wieder auf meiner Reise treffen durfte zum Mittagessen und anschließend mit anderen sehr netten Menschen die ich auf der Seelöwentour kennenlernen durfte und die zufällig im gleichen Hotel übernachteten wie ich, zum Sonnenuntergang am Cable Beach. Was für ein Tag… aber der Abschluss war wieder einmal grandios.

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Sonnenuntergang am Cable Beach

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  142 km

  • Sehenswürdigkeiten: Sonnenuntergang am Cable Beach

  • Übernachtung: Beaches of Broome

Tag 24: Tour in die Kimberleys – Windjana Gorge und Tunnel Creek

Manchmal muss man dann eben spontan sein. So hatte ich am Tag zuvor die Tour zur Windjana Gorge gebucht. Was mich erwartet wusste ich nun so überhaupt nicht. Es stand nur dabei, dass man Wasserschuhe mitbringen sollte. Aha??

Der Tag war somit für mich voller Überraschungen.

Es ging sehr früh los, denn der Weg in die Kimberleys war lang.

Der Tag war dann jedoch mega genial. Von der tollen Landschaft der Kimberley über die Süßwasserkrokodile in der Windjana Gorge bis hin zur Wanderung durch einen unterirdischen Fuß, dem Tunnel Creek, an dessen Ende ein erfrischendes Bad stand. Im nachhinein bin ich wirklich sehr froh, dass ich mich für diese Tour entschieden habe, auch wenn der Tag sehr sehr lang war. Ich war jedenfalls froh, dass ich nicht selbst fahren musste, besonders als es dann dunkel wurde und immer mehr Tiere auf der Straße waren.

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Windjana Gorge

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  788 km (mit dem Tourbus)

  • Sehenswürdigkeiten: Windjana Gorge, Tunnel Creek, Süßwasserkorkodile

  • Übernachtung: Beaches of Broome

Tag 25: Broome

Heute wollte ich mir eigentlich zumindest ein bisschen was in Broome ansehen, aber ganz ehrlich… bei 38 Grad um 10 Uhr morgens war mir das einfach zu viel.

So verbrachte ich den Tag damit meine unendlich vielen Fotos der Reise zu sortieren. Einfach einmal ein freier Tag. Abends war dann aber doch noch ein zweiter Besuch am Cable Beach Pflicht um noch einmal den wunderschönen Sonnenuntergang zu genießen.

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Sonnenuntergang am Cable Beach

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  — km

  • Sehenswürdigkeiten: Sonnenuntergang am Cable Beach

  • Übernachtung: Beaches of Broome

Tag 26: Tour zum Cape Leveque

Statt der gebuchten 2-Tage-Tour gab es dann doch nur die 1-Tagestour zum Cape Leveque. Vielleicht war das aber auch garnichtmal so schlecht.

Auf dem Weg zum Cape Leveque gab es verschiedene andere Stops. Besonders überrascht war ich, dass eine Perlenfarm doch auch interessant sein kann. Ich dachte, das wäre eher so kaffeefahrtmäßig, war es dann aber überhaupt nicht, sondern sehr informativ.

Mein besonderes Highlight war dann allerdings auch der Grund, warum ich die Tour machen wollte, die Gesteinsformationen am westlichen Strand von Kooljama (Cape Leveque). Einfach nur wunderschön.

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Cape Leveque

Infos zur Strecke

  • Gefahrene Strecke:  416 km (mit dem Tourbus)

  • Sehenswürdigkeiten: Perlmutt-Kirche von Beagle Bay, Perlen Farm, One Arm Point, Cape Leveque

  • Übernachtung: Beaches of Broome

Tag 27: Von Broome nach Perth

Heute hieß es Abschied nehmen von Australien.

Um 18:35 Uhr ging der Flieger zurück nach Perth und von dort nach einem kurzen Zwischenstop von 4 Stunden weiter nach Singapur.

Ich glaube es ist mir noch nie so schwer gefallen ein Land zu verlassen, dass ich besucht habe…

Infos zur Strecke

  • Flug: Broome – Perth

  • Sehenswürdigkeiten:

  • Übernachtung: Flughafen Perth

Tag 28: Von Perth über Singapur nach Frankfurt/Main

Mitten in der Nacht ging es von Perth nach Singapur. Dort hieß es erst einmal 7,5 Stunden warten.

Bei meinem letzten Aufenthalt am Changi Airport hatte ich diesen bereits eingehend erkundet. Deshalb hatte ich mich diesmal für einen 6 Stunden Block im Transit Hotel eingemietet. Hier konnte man zumindest einmal ungestört Duschen und sich ein wenig aufs Ohr hauen bevor es auf die letzte Etappe nach Hause ging.

12 weitere Stunden im Flugzeug und ich war zurück in Frankfurt und eine traumhafte Reise ist zu Ende.

Infos zur Strecke

  • Flug: Perth – Singapur – Frankfurt/Main

  • Sehenswürdigkeiten: Changi Airport, Butterfly Garden

  • Übernachtung: Transit Hotel Airport Singapore

28 Tage
4.142 km

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